Heimat Westfalen Ausgabe 6/2024

46 / HEIMAT WESTFALEN – 6/2024 TAGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN R PRAXISTAG STÄDTEPARTNERSCHAFTEN AM 14. OKTOBER IN DUISBURG und 180 Engagierte und Interessierte aus den nordrhein-westfälischen Städtepartnerschaften trafen sich auf Einladung der Netzwerkstelle Städtepartnerschaften der Auslandsgesellschaft.de e. V. am 14. Oktober 2024 zum „Praxistag Städtepartnerschaften“ in der Mercatorhalle in Duisburg. Die ganztägige Veranstaltung fand im Rahmen der Landesinitiative Europa-Schecks statt. Die Auslandsgesellschaft.de e. V. befasst sich seit 2009 unter der ehrenamtlichen Leitung ihres Kuratoriumsvorsitzenden, Staatsminister a. D. Wolfram Kuschke, in vielen Projekten mit dem Thema „Städtepartnerschaften und europäische Zivilgesellschaft“. Die Netzwerkstelle Städtepartnerschaften wurde mit Förderung der Staatskanzlei NRW im Jahr 2021 eingerichtet und wird getragen von der Auslandsgesellschaft.de e. V. in Dortmund und ihrem Institut für politische Bildung, dessen Leiter Dr. Kai Pfundheller auch die Leitung der Netzwerkstelle Städtepartnerschaften innehat. Anlass war die Präsentation der zweiten Auflage der Broschüre „Städtepartnerschaften – Entwickeln · Leben · Ausbauen · Finanzieren“, die 2016 aus der Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung und der Auslandsgesellschaft.de hervorgegangen war und über die in dieser Ausgabe der Heimat Westfalen gesondert berichtet wird. In der Podiumsdiskussion wurde das Instrument Städtepartnerschaften aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, die Möglichkeiten für Kooperation und Synergien bieten. WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers beleuchtete dabei Chancen einer stärkeren ZusammenFoto/ © Pascale Gauchard, Auslandsgesellschaft.de e. V. arbeit von Heimatakteuren und städtepartnerschaftlich Aktiven: „Heimatvereine wie Städtepartnerschaftsvereine sind auf ihre Weise Brückenbauer und damit geborene Partner. Beide stärken mit ihrem Wirken das gesellschaftliche Miteinander, den wechselseitigen Austausch und das Gemeinschaftsgefühl – sei es lokal oder international. Durch neue Kooperationen kann letztlich das gegenseitige Lernen und der interkulturelle Dialog befördert werden.“ Christof Sommer, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW e. V., brachte die Sicht der kommunalen Spitzenverbände ein, die ihre Kommunen auf dem internationalen Parkett unterstützen. Jonas Haaß, Präsident des Deutsch-Französischen Jugendausschusses e. V., und Simone Peeters, Schulleiterin des RobertBosch-Berufskollegs Duisburg, lenkten den Blick auf den Wert von Auslandserfahrungen für junge Menschen. In thematischen Workshops fand anschließend in kleineren Gruppen ein intensiver Austausch zu den Themen statt, die von den Kommunen und Vereinen in NRW im Vorfeld als besonders wichtig benannt worden waren: Strategieentwicklung, Finanzierungsmöglichkeiten, innovative Formate zur Beteiligung von Jugendlichen sowie Herausforderungen und Krisen in Städtepartnerschaften. Bei einem Markt der Möglichkeiten während der Mittagspause konnten die Teilnehmenden aus Kommunen und Vereinen sich bei rund einem Dutzend Informationsständen zu Fördermöglichkeiten und Vernetzung informieren. Netzwerkstelle Städtepartnerschaften der Auslandsgesellschaft.de e. V. staedtepartnerschaftennrw.org

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