54 / HEIMAT WESTFALEN – 6/2024 NEUERSCHEINUNGEN AUF DEM BÜCHERTISCH BENJAMIN KERSTING UND JÜRGEN STURMA MINDEN – STADT AN DER WESER Benjamin Kersting und Jürgen Sturma: Minden – Stadt an der Weser. Wartberg Verlag, Gudensberg 2024. 72 S., Abb., ISBN 978-3-8313-3604-3, 17,90 €. Der dreisprachige Bildband „Minden – Stadt an der Weser“ des preisgekrönten Mindener Fotografen Benjamin Kersting mit deutschen, englischen und französischen Texten von Stadtheimatpfleger Jürgen Sturma zeigt einen frischen Blick auf eine Stadt im Herzen Deutschlands, die oft übersehen wird. Die Fotografien von Benjamin Kersting zeigen die Stadt in all ihren Facetten, von den beeindruckenden historischen Gebäuden bis hin zu den malerischen Landschaften, die das Mindener Land und Teile Porta Westfalicas prägen. Kersting ist zugleich Ortsheimatpfleger in Minden-Rodenbeck. Die Texte stammen von Jürgen Sturma, der seit 20 Jahren Ortsheimatpfleger in Leteln und seit 2021 Stadtheimatpfleger in Minden ist. Sein Einsatz für die Region und ihre Kulturgüter wurde mit mehreren Auszeichnungen honoriert. Der Bildband richtet sich an alle, die Minden bereits kennen und lieben, sowie an jene, die auf der Suche nach den verborgenen Schätzen Deutschlands sind. Bei der offiziellen Buchvorstellung im November 2024 gingen die Initiatoren einen ungewöhnlichen Weg und gaben einen Blick hinter die Kulissen des Buchprojektes: von der Entstehung und Erarbeitung der Inhalte und Bilder bis zur Gestaltung und den Herausforderungen, die den beiden begegneten. BRIGITTE SPIEKER, ROLF-JÜRGEN SPIEKER UND CHRISTIANE HOFFMANN WIEDENBRÜCK – ZENTRUM SAKRALER KUNST ZWISCHEN 1860 UND 1940 Brigitte Spieker, Rolf-Jürgen Spieker und Christiane Hoffmann: Wiedenbrück – Zentrum sakraler Kunst zwischen 1860 und 1940 (Vergessene Künstler; 11). Selbstverlag, Rheda-Wiedenbrück 2024. 83 S., Abb., ISBN 978-3-98201573-6, 14,80 €. Brigitte Spieker und Rolf-Jürgen Spieker haben ihre 2016 begonnene Buchreihe über „Vergessene Künstler“ der Wiedenbrücker Schule abgeschlossen. Der vorliegende Band 11, an dem auch die Kunsthistorikerin Christiane Hoffmann beteiligt ist, zieht eine Bilanz. Die Autorinnen und Autoren gehen der Frage nach, wie es dazu kam, dass eine kleine Stadt wie Wiedenbrück in einzigartiger Weise ein Zentrum (nicht nur) sakraler Kunst werden konnte. Altarbauer und Bildhauer, Maler und Grafiker, Kunsttischler und Kunstschlosser schufen in Zusammenarbeit mit Architekten, Glasmalern und Goldschmieden komplette Kirchenausstattungen, die nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch nach Übersee geliefert wurden. Die Übersicht schließt auch die Entwicklung der Kunst in Wiedenbrück nach dem Zweiten Weltkrieg bis ins 21. Jahrhundert mit ein. Etwa 120 Abbildungen − Kunstwerke, Künstlerhäuser, Ateliersfotos sowie mehr als 60 Porträts von Wiedenbrücker Kunsthandwerkern, Malern und Bildhauern – machen den Band anschaulich.
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