HEIMAT WESTFALEN – 6/2024 / 27 Reality erkundet oder standortbezogene Entdeckungen gemacht werden. Auch kreative Features wie FotoboxSelfies zum Teilen in sozialen Netzwerken und eine umfangreiche Auswahl didaktischer Spiele finden Platz. Touren, spielerische Elemente und die Integration sozialer Netzwerke sorgen dafür, dass die Kulturvermittlung offen, modern und ansprechend gestaltet wird – besonders für jüngere Zielgruppen. Menschen aller Generationen sollen damit für die Besonderheiten ihrer Heimat und auch für das Ehrenamt begeistert werden.Bei einem Beteiligten hat es bereits geklappt: Tobias Seeger, einer der Initiatoren der erleben.app, beschäftigt sich mittlerweile auch in seiner Freizeit intensiv mit Heimatthemen. Er engagiert sich inzwischen ehrenamtlich als Gemeindeheimatpfleger in Stemwede und bringt seine Erfahrungen aus der Kulturvermittlung direkt vor Ort ein. Gleichzeitig fließen die Erfahrungen aus dem Ehrenamt in die Weiterentwicklung des erleben.app-Systems. TECHNIK UND WARTUNG erleben.app stellt das System bereit, welches keine Nutzungsgebühren oder Wartungskosten nach sich trägt. Technische Updates erfolgen kostenlos. Das partizipative System mit verschiedenen einzeln buchbaren Modulen erscheint für alle Nutzenden in der gleichen Optik. Es handelt sich allerdings nicht um eine offene Datenbank, in die selbstständig nachträglich Daten integriert werden können. KOSTEN Je mehr Module man integrieren möchte, desto mehr Kosten fallen an. Module können auch zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise wenn neue Haushaltsmittel oder Spenden erschlossen sind, hinzugefügt werden. Ein bestehendes System kann jederzeit kostenlos durch den Anschluss weiterer Förderprojekte ergänzt werden. Die Entwickler haben bereits Erfahrungen für die Umsetzung kleinerer Module mittels einer Förderung durch das Ministerium für Heimat, Kultur, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen (HeimatScheck, Heimat-Zeugnis) gesammelt. Auch im Rahmen einer LEADER-Förderung oder Dorfstrukturmaßnahme wäre eine Förderung sicherlich denkbar. Hinweis der Redaktion: In losen Abständen stellt auch der WHB als Dachverband für die Mitglieder passende digitale Anwendungen vor. Das kostenpflichtige Produkt erleben.App wurde nicht in eigener Nutzung von der Autorin oder dem WHB geprüft. Wir möchten daher an dieser Stelle darauf hinweisen, dass keine verbindliche Empfehlung ausgesprochen werden kann, sondern Interessierte sich selbst einen Eindruck verschaffen sollten, ob die Anwendung für die eigenen Bedarfe passend ist. WISSEN TEILEN, ZUGÄNGE SCHAFFEN „Wir setzen Gamification-Methoden ein, um diese Projekte dann zum Beispiel mit Belohnungssystemen zu versehen. Wir erfassen anonymisiert die Aktivität an den einzelnen Erlebnisorten und können Zahlen bereitstellen, die als Werkzeug für die Analyse der Tourismusaktivitäten dienen. Die Planung von tourismussensitiver Infrastruktur kann dadurch zielgerichteter erfolgen. Durch Gamification-Methoden können auch über die Apps Anreize zum Besuch gesetzt werden. So können Touristenströme zielgerichtet durch die Kommune geleitet werden.“ Tobias Seeger Sie sind ebenfalls in Ihrer Heimat aktiv? Sie können sich vorstellen, eine eigene erleben.app einzusetzen? Auf der Website werden auch „Häufige Fragen“ beantwortet, unter anderem zu den Kosten der Module. Weitere Informationen unter: Seeger & Krämer GbR Tobis Seeger 05745 910900-0 info@erleben.app erleben.app INFO
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