Heimat Westfalen Ausgabe 6/2024

36 / HEIMAT WESTFALEN – 2/2024 HEIMAT WESTFALEN – 6/2024 WHB-PROJEKTE Ein spätbarockes Gebäude, welches zum Symbol für den mutigen Kampf um Freiheit und demokratische Rechte wurde, ein prächtiges Herrenhaus aus rosa Fachwerk, das sich zum Dreh- und Angelpunkt des technischen Fortschritts entwickelte, oder ein Aussichtsturm, der in seiner 120 Jahre alten Geschichte etwa als Schauplatz der ersten öffentlichen Fernsehvorführung in Westdeutschland genutzt wurde: In der Podcast-Reihe „Das Sprechende Denkmal“ erzählen historische Bauwerke aus der Ich-Perspektive von ihren spannenden Geschichten, die bis in die Gegenwart hineinwirken. Im Rahmen ihrer Kooperation haben WestLotto und der Westfälische Heimatbund e.V. (WHB) in einer dritten Staffel fünf neue Episoden veröffentlicht. In den fünf- bis sechsminütigen Folgen präsentieren sich nun die Luisenhütte Wocklum in Balve, der Longinusturm in Nottuln, das Zeughaus in Iserlohn, Haus Hakenfort in Stadtlohn und das Gut Rödinghausen in Menden. Als Zeugen ihrer Zeit verdeutlichen die Denkmäler, warum es sich lohnt, in ihren Erhalt zu investieren. Die Auswahl für die dritte Runde der Podcast-Reihe geht erneut auf einen Aufruf des WHB im Verbandsmagazin Heimat Westfalen zurück. Die Leserinnen und Leser lieferten der Redaktion über 30 Vorschläge ihrer Lieblingsdenkmäler. Aus den Einsendungen wurden nun die genannten fünf ausgewählt. Das Projekt „Sprechendes Denkmal“ entstand 2020 in Zusammenarbeit von WestLotto mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum 50. Geburtstag der GlücksSpirale. Über 60 Episoden mit Denkmälern aus ganz NRW sind so mittlerweile produziert worden. PODCAST-REIHE VON WESTLOTTO UND WESTFÄLISCHEM HEIMATBUND „DAS SPRECHENDE DENKMAL“ LÄSST FÜNF WEITERE DENKMÄLER IN WESTFALEN ZU WORT KOMMEN Das Zeughaus in Iserlohn wurde 1726 als Wohnhaus einer Kaufmannsfamilie erbaut und 1819 an die preußische Regierung verkauft, welche es als Lagerhaus für Kriegsmaterialien nutzte. Geprägt wurde seine Historie durch die Stürmung durch Bürger und Landwehrtruppen im Zuge der Maiaufstände 1849 während der Revolution 1848/1849. 1891 erwarb die Stadt das Gebäude. In der NS-Zeit wurde es zum „Haus der Heimat“, später Heimatmuseum, Stadtarchiv und Volksbücherei. Seit 1987 beherbergt das Gebäude das Stadtmuseum. Foto/ © Stephan Sensen ZEUGHAUS ISERLOHN, MÄRKISCHER KREIS Die Podcasts sind abrufbar unter: www.sprechendes-denkmal.de/

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