Gemeindebrief Winter 2022

2 | GRUSS Ein Blick in den nächtlichen Sternenhimmel kann schon faszinierend sein. Das Funkeln unzähliger Sterne und ihrer Bilder lassen Menschen in sehr unterschiedliche Gefühlswelten geraten. …der Himmel und Erde gemacht hat, dazu auch die Sterne… Biblisch-theologische Aussagen, Jahrhunderte alte Glaubenssätze hier und wissenschaftliche Erkenntnisse über die Entstehung des Weltalls andererseits. Allemal wohl widersprüchlich und konkurrierend. Doch darum geht es nicht, jedenfalls nicht hier und heute! Lassen wir beides also einfach nebeneinanderstehen und staunen wir nur beim Blick nach oben. Von da, von oben soll ja bekanntlich alles Gute kommen. So denken wir bisweilen. Nun, der Verfasser des Jakobusbriefes schreibt dazu: “Alle gute Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts.“ Zuversichtlich blicken wir noch einmal gen Himmel. Unter uns die Erde, auf der wir stehen und leben. Auf die kommt Gott selbst von oben herab: Weihnachten feiern wir, dass er zu uns nach unten kommt als Kind in der Krippe. Unsere Blickrichtung verändert sich und wir schauen erwartungsvoll auf jenes Kind. So mögen wir ein wenig später, wenn das Jahr sich dem Ende entgegen neigt, wohl auch noch mal zurückschauen. Auf Gewesenes unter Gottes Himmel. Gleichzeitig auch nach vorn: Was mag das neue Jahr uns bringen? Der Liederdichter Jochen Klepper bringt es mit seiner Bitte so zum Ausdruck: „Der du allein der Ewige heißt und Anfang, Ziel und Mitte weißt im Fluge unsrer Zeiten; bleib du uns gnädig zugewandt und führe uns an deiner Hand, damit wir sicher schreiten.“ Liebe Leserinnen und Leser!

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