Gemeindebrief Herbst 2026

Liebe Leserinnen und Leser! Kann man Geduld lernen? Ich musste und muss es in diesem bald zuende gehenden Sommer versuchen. Seit ich mir beim Kirschenp ücken den Fuß gebrochen habe, warte ich, dass ich wieder normal auf beiden Füßen unterwegs sein kann. Klar, es wird besser. Aber langsamer, als meine Geduld das will. Immer noch bin ich mit Gehhilfen unterwegs und Auto kann und darf ich auch noch nicht fahren. Besser eine Hand voll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach Wind. (Prediger 4,6 - Monatsbibelspruch September) Lasse ich mir durch solch einen Bibelspruch helfen? Nur dass mir einer sagt: »lieber mit Geduld!«, habe ich noch keine Geduld. Das bleibt, auch wenn das uralte Spruchweisheit ist. Andererseits hatten die biblischen Menschen etwas, das uns heute so leicht verloren zu gehen droht: Sie lebten mit Gottvertrauen. Der Herr macht das schon. Darum möchte ich mich selbst bemühen. Die Ärzte sagen mir, im September geht es wieder mit dem Laufen und auch dem Autofahren. Lasst uns gemeinsam nach Gottvertrauen suchen. In den Gottesdiensten, in den Gesprächen. Ihr Vertretungspastor, Hendrik Rethemeier 2 | GRUSS

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